Volkswirtschaftslehre A (VWL A)
Angebot und Nachfrage, externe Effekte, Spieltheorie, Oligopolmärkte. Die Mikroökonomik-Modelle, die du in der Prüfung selbst zeichnen musst.
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1.1 · Warum ein Rechenfach mit Methode beginnt
Dieses Unterkapitel befasst sich mit der methodischen Grundlage, auf der die späteren Rechenmodelle aufbauen. Es führt in die Modellperspektive ein, bevor 1.2 Knappheit als Ausgangspunkt ökonomischer Entscheidungen bestimmt. Im Kurs schafft es die begriffliche Basis, um Ergebnisse und Annahmen der folgenden Kapitel auseinanderzuhalten.
Der Rest dieses Kurses besteht aus Modellen, die man ausrechnet. Marktgleichgewicht, Monopolmenge, Cournot-Gleichgewicht: alles Zahlen. Trotzdem fängt Mikroökonomik I mit der Frage an, was ein Modell überhaupt ist und was es leisten soll.
Das hat einen praktischen Grund. Die Klausur besteht zu 108 von 180 Punkten aus Aussagen, die auf wahr oder falsch zu prüfen sind, und ein grosser Teil davon prüft den Status eines Modells: Ist eine Bedingung notwendig oder hinreichend? Ist eine Aussage eine Definition oder eine Behauptung über die Welt? Rechenfertigkeit allein reicht für diese Punkte nicht aus, und falsche Antworten geben zusätzlich Minuspunkte.
Ab hier geht es im Kurs weiter: 9 Unterkapitel, Rechenbeispiele, Verständnischecks.
Das lernst du
01Einführung: Grundfragen der Ökonomik
- 1.1Warum ein Rechenfach mit Methode beginnt
- 1.2Knappheit und die Grundfragen
- 1.3Opportunitätskosten
- 1.4Die Produktionsmöglichkeitenkurve
- 1.5Positiv, normativ, analytisch, empirisch
- 1.6Modelle, ceteris paribus und Falsifizierbarkeit
- 1.7Ebenen der Analyse, Mikro und Makro
- 1.8Der Wirtschaftskreislauf und seine blinden Flecken
- 1.9EXKURSE
02Spezialisierung und Tausch
- 2.1Das kontraintuitivste Ergebnis des Kurses
- 2.2Absoluter und komparativer Vorteil
- 2.3Die Rechenroutine
- 2.4Der Tauschbereich
- 2.5Handelsgewinne sichtbar machen
- 2.6Die vier Fälle
- 2.7Warum Handel Institutionen braucht
- 2.8Effizienz und Verteilung sind zwei Fragen
- 2.9EXKURSE
03Angebot und Nachfrage: Markt und Gleichgewicht
- 3.1Vom Vergleich zweier Akteure zum Mechanismus
- 3.2Märkte und Marktformen
- 3.3Die Nachfrage
- 3.4Bewegung gegen Verschiebung, und die Güterarten
- 3.5Das Angebot
- 3.6Das Marktgleichgewicht
- 3.7Elastizitäten rechnen
- 3.8Elastizitäten interpretieren
- 3.9EXKURSE
04Angebot und Nachfrage: Wohlfahrt und Politik
- 4.1Von der Beschreibung zur Bewertung
- 4.2Konsumierendenrente
- 4.3Produzierendenrente
- 4.4Gesamtwohlfahrt und Wohlfahrtsverlust
- 4.5Komparative Statik
- 4.6Eine Steuer treibt einen Keil
- 4.7Wer die Steuer trägt
- 4.8Zölle und der Blick nach vorn
05Externe Effekte: Internalisierung
- 5.1Die Bedingung, die bisher stillschweigend galt
- 5.2Was ein externer Effekt ist
- 5.3Die Lücke messen
- 5.4Internalisierung
- 5.5Das Coase-Theorem
- 5.6Warum das Theorem meistens nicht greift
- 5.7Transaktionskosten
- 5.8Unvollständige Eigentumsrechte
- 5.9EXKURSE
06Externe Effekte: Umweltpolitik
- 6.1Von der Diagnose zur Therapie
- 6.2Die Pigou-Steuer
- 6.3Steuer oder Zertifikate
- 6.4Warum das Klima der schwierigste Fall ist
- 6.5Die zwei Fragen
- 6.6Private Güter und Clubgüter
- 6.7Allmendegüter
- 6.8Öffentliche Güter
- 6.9EXKURSE
07Kosten und vollständige Konkurrenz
- 7.1Die Angebotskurve bekommt einen Grund
- 7.2Der ökonomische Kostenbegriff
- 7.3Fixe, variable und versunkene Kosten
- 7.4Durchschnitts- und Grenzkosten
- 7.5Gewinnmaximierung bei vollständiger Konkurrenz
- 7.6Die kurze Frist: Stilllegung
- 7.7Die lange Frist: Austritt und Nullgewinn
- 7.8Das Marktangebot
- 7.9EXKURSE
08Monopol: Grundlagen
- 8.1Eine einzige Annahme fällt
- 8.2Wie Monopole entstehen
- 8.3Inverse Nachfrage
- 8.4Warum der Grenzerlös unter dem Preis liegt
- 8.5Die Monopolmenge
- 8.6Der Vergleich mit dem Wettbewerb
- 8.7Der Wohlfahrtsverlust, gerechnet
- 8.8Die Aufschlagsregel
- 8.9EXKURSE
09Monopol: Preisstrategien
- 9.1Die Annahme, die Kapitel 8 stillschweigend machte
- 9.2Was ein Einheitspreis liegen lässt
- 9.3Die drei Voraussetzungen
- 9.4Preisdifferenzierung ersten Grades
- 9.5Preisdifferenzierung zweiten Grades
- 9.6Preisdifferenzierung dritten Grades
- 9.7Wohlfahrt und Verteilung
- 9.8Zweiseitige Märkte
- 9.9EXKURSE
10Grundlagen der Spieltheorie
- 10.1Warum der Kurs hier das Werkzeug wechselt
- 10.2Was ein Spiel ist
- 10.3Dominante Strategien
- 10.4Das Nash-Gleichgewicht
- 10.5Drei Spieltypen
- 10.6Gemischte Strategien
- 10.7Extensive Form und Rückwärtsinduktion
- 10.8Selbstbindung
- 10.9EXKURSE
11Oligopol: Mengenwettbewerb
- 11.1Der Fall zwischen den beiden Extremen
- 11.2Was ein Oligopol ausmacht
- 11.3Der Aufbau des Cournot-Modells
- 11.4Die Reaktionsfunktion
- 11.5Das Cournot-Nash-Gleichgewicht
- 11.6Cournot mit n Unternehmen
- 11.7Wenn einer zuerst zieht
- 11.8Kollusion
- 11.9EXKURSE
12Oligopol: Preiswettbewerb
- 12.1Dieselben Firmen, eine andere Variable
- 12.2Der Aufbau
- 12.3Warum p gleich c herauskommt
- 12.4Das Bertrand-Paradox
- 12.5Was das Ergebnis kippt
- 12.6Cournot oder Bertrand
- 12.7Der Modellvergleich
- 12.8Wohlfahrt und Schluss
- 12.9EXKURSE
Was du damit bekommst
Zusammenfassungen
Jede Vorlesung als lesbare Kursseite, mit Rechenbeispielen und Verständnischecks am Ende jedes Unterkapitels.
12 LektionenLernkarten
Karten pro Lektion, dazu eigene Karten. Der Stapel merkt sich, was sitzt und was nicht.
406 KartenWipe
Zehn Fragen pro Runde, gegen die Zeit und gegen andere. Rangliste pro Fach fürs ganze Semester.
360 FragenProbeklausuren
Im HSG-Format und auf Zeit, danach eine Note auf der Skala 1 bis 6 mit Begründung pro Teilaufgabe.
5 KlausurenKI-Tutor und Lernpfad
Fragen zum Kurs, beantwortet mit Bezug auf das Kapitel, das du gerade liest. Dazu ein datierter Plan bis zur Prüfung.
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