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HSG Assessment-Jahr

Betriebswirtschaftslehre B (BWL B)

Die Fortsetzung der BWL-Grundlagen fürs Frühjahrssemester.

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Lektion 1 · Ethische Grundlagen3 Min

1.1 · Warum eine BWL-Vorlesung mit Ethik beginnt

Einstieg

Dieses Unterkapitel befasst sich mit der Frage, woran sich ein unternehmerischer Entscheid überhaupt messen lässt, und mit den drei Grundfragen, die der Kurs dafür bereitlegt. Es eröffnet das Kapitel, bevor 1.2 den Konfliktfall als Dilemma fasst und 1.3 bis 1.5 die drei Theorien einzeln entfalten. Im Kurs liefert es das Vokabular, auf das die Einheiten zu Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung später zurückgreifen.

BWL B beginnt bei der Frage, woran man einen guten Entscheid überhaupt misst. Das ist keine Vorrede. Die zweite Hälfte des Kurses rechnet Bilanzen, Kapitalkosten und Übernahmen durch, und genau dort tauchen die Konflikte wieder auf, die hier vorbereitet werden.

Der ganze Kurs hängt an drei Fragen, die man an jede unternehmerische Handlung stellen kann:

Utilitarismus, Deontologie und Tugendethik beantworten je eine dieser Fragen. Sie sind drei Messinstrumente, die verschiedene Dinge messen. Diese Unterscheidung erlaubt es, einen Fall auseinanderzunehmen, statt eine Position zu verteidigen.

Ethik ist die Theorie zur Moral und nicht ihr Synonym. Die drei Positionen kehren im Kurs planmässig wieder: in Vorlesung 2 als Frage, wem gegenüber ein Unternehmen für Emissionen verantwortlich ist, in Vorlesung 3 als Verteilung dieser Verantwortung zwischen Unternehmen und Rahmenordnung.

Die Reihenfolge der drei Positionen ist historisch nicht zufällig. Die Tugendethik ist die älteste, der Utilitarismus entsteht mit der Industrialisierung und ihrem Bedarf, gesellschaftliche Folgen zu verrechnen, die kantische Deontologie liegt dazwischen. Dass moderne Managementliteratur wieder stark über Kultur und Haltung spricht, ist eine Rückkehr zur ältesten der drei Fragen.

Ab hier geht es im Kurs weiter: 8 Unterkapitel, Rechenbeispiele, Verständnischecks.

Das lernst du

01Ethische Grundlagen
  1. 1.1Warum eine BWL-Vorlesung mit Ethik beginnt
  2. 1.2Das ethische Dilemma
  3. 1.3Utilitarismus
  4. 1.4Deontologie
  5. 1.5Tugendethik
  6. 1.6Die drei Theorien im Vergleich
  7. 1.7Anwendung auf Unternehmensfälle
  8. 1.8Grenzen des Wachstums
02Nachhaltigkeit, Klimaethik und unternehmerische Emissionen
  1. 2.1Warum Nachhaltigkeit ein betriebswirtschaftliches Problem ist
  2. 2.2Die drei Emissionsdimensionen
  3. 2.3Die fünf Unternehmenskategorien
  4. 2.4Produzenten, Ermöglicher, Nutzniesser
  5. 2.5Externalisierung von Kosten
  6. 2.6Kompensation
  7. 2.7Wer leisten muss: Klimagerechtigkeit
  8. 2.8Verlieren, gewinnen und der Business Case
03Unternehmensverantwortung, CSR und Rahmenordnung
  1. 3.1Wer ist eigentlich zuständig?
  2. 3.2Das Rahmenordnungsparadigma
  3. 3.3Das CSR-Paradigma
  4. 3.4Der Paradigmenwandel
  5. 3.5Race to the Bottom
  6. 3.6Die Ordnungslücke
  7. 3.7Friedman und Stout
  8. 3.8Die Fallanalyse
04Einführung in die finanzielle Führung
  1. 4.1Was finanzielle Führung eigentlich ist
  2. 4.2Die CFO-Perspektive
  3. 4.3Externe und interne Rechnungslegung
  4. 4.4Informationsasymmetrie und das Agency-Problem
  5. 4.5Das Zieldreieck
  6. 4.6Die Pflichtbestandteile
  7. 4.7Rechnungslegungsstandards
  8. 4.8Geschäftsvorfälle prüfen
05Bilanz, Ansatz und Bewertung
  1. 5.1Was die Bilanz zeigt
  2. 5.2Die Gliederung
  3. 5.3Ansatz von Vermögenswerten
  4. 5.4Ansatz von Verpflichtungen
  5. 5.5Erstbewertung
  6. 5.6Folgebewertung und Abschreibung
  7. 5.7Vorräte
  8. 5.8Immaterielle Werte und Goodwill
06Erfolgsrechnung
  1. 6.1Drei Rechnungen, drei Fragen
  2. 6.2Das Grundschema und die Periodenabgrenzung
  3. 6.3Umsatzrealisierung
  4. 6.4Herstellungskosten und Bruttogewinn
  5. 6.5Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren
  6. 6.6Die Zuordnungsaufgabe sicher lösen
  7. 6.7Die Ergebnisstufen
  8. 6.8EBITDA ist kein Cashflow
07Geldflussrechnung
  1. 7.1Gewinn ist nicht Geldzufluss
  2. 7.2Die drei Bereiche und die Kontrollgleichung
  3. 7.3Einen Vorgang richtig zuordnen
  4. 7.4Die indirekte Methode
  5. 7.5Die vier Anpassungen und die Vorzeichenregel
  6. 7.6Investitionscashflow
  7. 7.7Finanzierungscashflow und das gesunde Muster
  8. 7.8Free Cash Flow
08Controlling und Management Accounting
  1. 8.1Was Controlling leistet
  2. 8.2Intern gegen extern, noch einmal
  3. 8.3Die Kostenbegriffe
  4. 8.4Kostenverläufe und Fixkostendegression
  5. 8.5Deckungsbeitrag
  6. 8.6Break-Even-Analyse
  7. 8.7Entscheidungsrelevante Kosten
  8. 8.8Budgetierung und Abweichungen
09Kennzahlenanalyse
  1. 9.1Wie eine Abschlussanalyse abläuft
  2. 9.2Liquiditätskennzahlen
  3. 9.3Sicherheitskennzahlen
  4. 9.4Anlagedeckung und die goldene Bilanzregel
  5. 9.5Rentabilitätskennzahlen
  6. 9.6Der ROI und seine zwei Treiber
  7. 9.7Das DuPont-System
  8. 9.8Kennzahlen lesen statt rechnen
10Wertorientierte Kennzahlen
  1. 10.1Wenn Gewinn nicht genügt
  2. 10.2NOPAT und das investierte Kapital
  3. 10.3Economic Value Added
  4. 10.4Working Capital
  5. 10.5Die drei Umschlagskennzahlen
  6. 10.6Der Cash Conversion Cycle
  7. 10.7Die Balanced Scorecard
  8. 10.8Kennzahlensysteme
11Finanzierung und Kapitalstruktur
  1. 11.1Kapitalbedarf
  2. 11.2Die Systematik der Finanzierungsarten
  3. 11.3Innenfinanzierung
  4. 11.4Ausschüttungspolitik
  5. 11.5Aussenfinanzierung
  6. 11.6Pecking Order
  7. 11.7Kapitalkosten und WACC
  8. 11.8Leverage und optimale Kapitalstruktur
12Mergers & Acquisitions
  1. 12.1Grundbegriffe
  2. 12.2Kauf- und Verkaufsmotive
  3. 12.3Der M&A-Prozess
  4. 12.4Informationsasymmetrie und Due Diligence
  5. 12.5Bewertungsmethoden
  6. 12.6Enterprise Value und Equity Value
  7. 12.7DCF und Multiples
  8. 12.8Warum Transaktionen scheitern

Was du damit bekommst

Zusammenfassungen

Jede Vorlesung als lesbare Kursseite, mit Rechenbeispielen und Verständnischecks am Ende jedes Unterkapitels.

12 Lektionen

Lernkarten

Karten pro Lektion, dazu eigene Karten. Der Stapel merkt sich, was sitzt und was nicht.

386 Karten

Wipe

Zehn Fragen pro Runde, gegen die Zeit und gegen andere. Rangliste pro Fach fürs ganze Semester.

360 Fragen

Probeklausuren

Im HSG-Format und auf Zeit, danach eine Note auf der Skala 1 bis 6 mit Begründung pro Teilaufgabe.

5 Klausuren

KI-Tutor und Lernpfad

Fragen zum Kurs, beantwortet mit Bezug auf das Kapitel, das du gerade liest. Dazu ein datierter Plan bis zur Prüfung.

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Ist das offiziell von der HSG?

Nein. StudyFlow ist ein unabhängiges Tool von Studierenden für Studierende und steht in keiner Verbindung zur Universität St. Gallen.